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Der Frühling nimmt Fahrt auf und beschert uns erstmals klaren Sonnenschein und Temperaturen von über 20°C. Als Deutschlands größtes Hobby werden auch heute viele ihre Freizeit zum Grillen nutzen und die Kohle zu Weißglut bringen[1]. Mehr als 90% sprechen sich hierzulande für das Grillen aus[2]. Das Grillen greift auf eine lange Tradition zurück und gilt als Garprozess, der Fleisch oder Gemüse für den Verzehr vorbereitet. Im deutschsprachigen Raum ist das Grillen jedoch erst seit den 1970er Jahren bekannt[3]. Ein Besonderheit im Vergleich zum Braten ist es, das kein zusätzliches Fett hinzugegeben wird und noch dazu im Grillgut enthaltendes Fett hinaus tropft. Das gern gemachte anschneiden oder übermäßiges Wenden des Fleisches führt dazu, dass noch mehr Saft austritt und das Fleisch austrocknet. Auch das Ablöschen mit Bier sollte eher als Mythos eingestuft werden, da hier eher die Temperatur reduziert und Asche aufgewirbelt, als dass dem Fleisch ein besonderes Aroma zugeführt wird. In der Grillhistorie hat sich auch bei den Produkten einiges getan. Das Grillsteak gilt als beliebtestes Grillgut, gefolgt von Würstchen und Chickenwings. Für alle Grillfreunde die auf Fleisch verzichten wollen gibt es für jedes Steak und Würstchen derweil auch eine vegetarische Variante.


 

FerkelGut zu wissen: Die Qualität des Fleisches hängt in erster Linie von der Genetik ab und auch die Fütterung hat einen Einfluss auf die Beschaffenheit. Ob das Tier konventioneller oder ökologischer Haltung entstammt, hat hingegen keine Auswirkungen. Hier hängt viel damit zusammen, wie stressfrei die Tiere verladen und transportiert werden, was in beiden Systemen an Anwendung findet [4].


 

Ich wünsche Euch allen einen geselligen Sonntag und guten Appetit! 

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