Seite auswählen

 

In einem Projekt gefördert durch den QS-Wissenschaftsfonds haben sich M.Sc. Andreas Möstl und Prof. Dr. Ulrich Hamm  mit der Frage beschäftigt, ob bei der Kommunikation landwirtschaftlicher Schweinehaltung über das Internet mehr Transparenz zu mehr Verbraucherakzeptanz führt.  “Ziel des Vorhabens ist es, zu untersuchen, wie Kommunikationsbeiträge von Landwirten zur Schweinehaltung in Sozialen Medien in Form von Blogs und Webcam-Bildern aus einem Schweinestall auf Verbraucher wirken.”

Als Erkenntnisse können vor allem folgende Punkte als besonders Wichtig für die Kommunikation herausgestellt werden:

  • Glaubwürdigkeit herstellen – natürlich und aufrichtig im Auftreten
  • Stärken und Schwächen kommunizieren – Schwächen ausreichend kommuniziere um kein Spielraum für Interpretationen zu lassen
  • Authentizität herstellen – Kommunikation aus eigener Motivation heraus
  • Emotionen nutzen – “Der Landwirt ist auch Mensch, nicht nur Produzent”
  • Kommunikation aus Sicht des Empfängers denken – ” Das Image entsteht im Auge des Betrachters”
  • Einfach, klar und zielgruppengerecht kommunizieren – kurz, prägnant und übersichtlich
  • Texte Korrektur lesen lassen – auch Rechtschreibung, Grammatik du Formulierung
  • Nicht alle erreichen wollen – “Dieselben Kommunikationsbotschaften können von unterschiedlichen Verbrauchern mitunter sehr unterschiedlich beurteilt werden”

“Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die oben genannten Handlungsempfehlungen zwar dazu beitragen können, die Verbraucherakzeptanz der modernen landwirtschaftlichen Schweinehaltung zu steigern. Dennoch muss vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wertewandels und des nur langsam zurückzugewinnenden Vertrauens der Verbraucher auch in Zukunft damit gerechnet werden, dass ein Teil der Bevölkerung die landwirtschaftliche Schweinehaltung, insbesondere die moderne landwirtschaftliche Schweinehaltung, ablehnen wird.”

Der gesamte Bericht auf: https://www.q-s.de/qs-system/qs-wissenschaftsfonds.html